Tierpräparator Christoph Brandl

Allgemeine Geschäftsbedingungen; Tierpräparator Christoph Brandl

Vor Beginn der Arbeiten wird eine Auftragsbestätigung von beiden Parteien unterzeichnet.
Mit der Unterschrift auf der Auftragsbestätigung werden zugleich die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Präparators anerkannt.

Ein Werkvertrag kommt nur dann zu Stande, wenn 20% des Werklohnes als Vorschuss gezahlt werden.

Zur Präparation gegebene Tiere werden bis zum Beginn des Präparierens unter Vorbehalt angenommen. Stellt sich bei Beginn und während der Präparation heraus, dass eine fachlich einwandfreie Arbeit aufgrund der bereits fortgeschrittenen Verwesung, außerordentlich großen Schusslöchern oder aus anderen Gründen nicht möglich ist, hat der Präparator dem Auftraggeber dies unverzüglich mitzuteilen. Für die bis dahin ausgeführten Arbeiten und Prüfungen hat der Präparator einen Vergütungsanspruch von bis zu 1/3 des üblichen Preises.
Tritt der Fall ein, dass bei Jagdtrophäen große Ausschusslöcher oder Beschädigungen durch Knochensplitter in Folge des Schusses vorliegen, die Präparation dennoch möglich ist, werden die jeweiligen Beschädigungen vom Präparator fotografisch festgehalten.
Entsteht durch diese Beschädigungen ein Mehraufwand so ist dies dem Auftragsteller telefonisch oder per E-Mail mit zu teilen. Der Präparator ist in solchem Falle berechtigt einen Preisaufschlag in angemessener Form auf den bereits vereinbarten Kaufpreis zu zurechnen.

Bei einer Unmöglichkeit des Präparierens, ist der Auftraggeber verpflichtet, innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der telefonischen oder per E-Mail schriftlichen Bekanntgabe, das von ihm übergebene Tier zurückzunehmen und den offenen Rechnungsbetrag über die geleistete Arbeitszeit zu begleichen. Sollte der Auftraggeber auch nach Setzen einer Nachfrist von einer Woche das übergebene Tier nicht abholen, kann der Präparator für jeden Tag des Verzuges eine Aufbewahrungspauschale in Höhe von 1,50 Euro pro Tag verlangen.

Nach Fertigstellung des Präparates erfolgt eine telefonische oder schriftliche Benachrichtigung per E-Mail, falls bei Auftragserteilung eine dementsprechende Mailadresse angegeben wurde.
Der Auftraggeber ist nach der Benachrichtigung verpflichtet das Präparat innerhalb von 3 Wochen abzuholen und den restlichen Kaufpreis zu entrichten. kommt der Auftraggeber sein Präparat nicht abholen und die Rechnung ist ebenfalls offen, ist der Präparator berechtigt Lagerungskosten zu verrechnen, diese Liegen pro Tag bei 1,50 Euro.

Es gelten die laut ausgelegter Preisliste genannten Preise ohne, dass es einer besonderen Festlegung bedarf. Ändern sich nach Vertragsabschluss maßgebliche Faktoren der Preisbildung (z.B. Umsatzsteuer), so wird der Preis entsprechend angepasst, es sei denn, es ist ein endgültiger Preis (Fixpreis) vereinbart.
Kommt der Auftraggeber mit Zahlungen in Verzug, so kann der Präparator, nach einer angemessenen Nachfrist von 10 Tagen, Verzugszinsen in Höhe von 5% Punkten über dem Diskontsatz zuzüglich der jeweiligen Umsatzsteuer berechnen. Bei Versand des Präparates trägt der Auftraggeber die damit verbundenen Kosten.

Der Präparator gewährleistet eine den jeweiligen Stand der Technik entsprechende Fehlerfreiheit in Werkstoff und Werkarbeit. Bei Herstellung der Präparate werden diese mit einem Mittel zum Schutz vor Insektenbefall ausgerüstet. Bei Präparationen sind leichte Form- und Farbabweichungen naturbedingt und bei den Bearbeitungsprozessen nicht zu verhindern. Solche Veränderungen berechtigen nicht zur Erhebung von Mängelrügen.
Der Auftraggeber hat das Präparat bei der Übergabe zu prüfen. Stellt er innerhalb von 8 Tagen erhebliche Mängel fest, kann der Präparator diese nachbessern. Sollten die Mängel nicht innerhalb von 30 Tagen beseitigt sein, kann der Auftraggeber die Abnahme verweigern.
Die Vertragsparteien erkennen an, dass Tierpräparate Naturprodukte sind, die einer gewissen Pflege, Säuberung und Aufbewahrung bedürfen. Eine Haftung aufgrund von natürlichen Abnutzungen, sowie für Schäden infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung, sowie für Umwelteinflüsse
(z.B. Feuchtigkeit oder zu starke Sonnenstrahlung) ist beim Vorliegen solcher Schäden ausgeschlossen.

Die Lieferzeit für Präparationen wird individuell, in Abhängigkeit vom Zustand des Tieres, vereinbart. Kommt eine solche Vereinbarung nicht zu Stande, gilt eine Lieferzeit von 9 Monaten. Sollte diese Frist (gleich aus welchem Grund) versäumt werden, gilt bis zu einem Jahr der in der Auftragsbestätigung genannte Preis, der nicht erhöht wird.

Erfüllungsort für Verbindlichkeiten aus Werkverträgen sowie bei Kaufverträgen mit dem Präparator ist Wagna. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertrag ist das zuständige Bezirksgericht in Leibnitz.


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